Das Unsichtbare sichtbar machen – Die Lebensretter und die stille Welt hinter den Vorhängen – NYSORA

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Das Unsichtbare sichtbar machen – Die Lebensretter und die stille Welt hinter den Vorhängen

Manche Berufe definieren sich über das, was man sieht.

Die Anästhesiologie definiert sich durch das, was nicht ist.

Jetzt auf Amazon erhältlich. Die Lebensretter: Eine fotografische Reise in die unsichtbare Welt der Anästhesiologie rückt diese unsichtbare Welt in den Fokus, ohne Dramatisierung, ohne Spektakel und ohne Entschuldigung.

 

„Dieses Buch wurde nicht geschrieben, um die Anästhesiologie zu verherrlichen“, sagt Prof. Dr. med. Admir Hadzic. „Es wurde geschrieben, um sie zu enthüllen.“

Über drei Jahrzehnte lang arbeitete Dr. Hadzic an der Spitze des OP-Tisches; frühmorgens, nachts, an Feiertagen und in Momenten, in denen es um Sekundenbruchteile ging. Dabei tat er etwas Außergewöhnliches: Er dokumentierte seine Arbeit, so wie sie tatsächlich stattfand. Nicht die Momente, die die Medizin gerne inszeniert, sondern jene, die im selben Augenblick wieder verschwinden, in dem sie gelingen.

„Ich begann, Erinnerungen in Notizen festzuhalten, weil mir bewusst wurde, wie viel von unserer Arbeit verschwindet, wenn alles gut läuft“, sinniert er. „Es gibt keinen Schnitt zu bewundern, kein dramatisches Ende. Ein Patient wacht auf. Er atmet. Er erholt sich. Und der Beweis für all das, was man getan hat, ist … die Abwesenheit von Sichtbarkeit. Die Abwesenheit von Schmerzen. Die Abwesenheit von Erinnerung.“

 

Die Lebensretter Das Buch vereint Originalfotografien aus realen Operationssälen in den USA und Europa mit einer reflektierenden, erzählerischen Prosa und wahrt dabei die Privatsphäre der abgebildeten Personen. Die Erzählung beginnt in einem leeren OP-Saal im Morgengrauen, die Narkosegeräte sind still, die Monitore im Standby-Modus. Sie verfolgt den Verlauf der Anästhesie – von der Einleitung über Krisensituationen und die Erholung bis hin zu Erschöpfung und der Kontinuität über Generationen von Klinikern hinweg.

„Die Bilder im Buch sind nie gestellt“, sagt Hadzic. „Sie zeigen Momente, in denen die Hände ruhig am Atemweg ruhen, der Blick auf den Vitalmonitor gerichtet ist, eine Pause vor der Narkoseeinleitung.“ „Das Schreiben dieses Buches bedeutete, Jahre voller Blut, Schweiß und Tränen noch einmal zu durchleben“, und das menschliche Drama, das wir Anästhesisten täglich im und außerhalb des Operationssaals erleben, gibt Hadzic zu.

Das Buch entstand, nachdem die OP-Leuchten erloschen waren, das Adrenalin nachgelassen hatte und sich das Krankenhaus geleert hatte. Späte Nächte. Frühe Morgenstunden. Allein mit Fotos und Notizen sitzend, ließ ich die Momente Revue passieren, in denen beinahe alles schiefgegangen wäre. Man verarbeitet diese Erlebnisse nicht in Echtzeit. Man trägt sie mit sich.

 

Diese Überlegungen prägen den Ton des Buches: ruhig, zurückhaltend und zutiefst menschlich. Es gibt Kapitel über Risiko, Vertrauen, Erschöpfung, Komplikationen und Entscheidungsfindung unter Druck, neben Fragen, die Patienten und Ärzte selten laut aussprechen: Ist Narkose gefährlich? Was passiert, wenn etwas schiefgeht? Sollten Ärzte ihre eigenen Familienmitglieder narkotisieren?

„Dies ist kein Lehrbuch und auch keine Sammlung von Kriegsgeschichten“, erklärt Hadzic. „Es ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit Verantwortung; wie es sich anfühlt, das Leben eines Menschen zu stützen, während um einen herum alles andere in Bewegung gerät.“

Die Fotografie unterstreicht diese Ehrlichkeit. Es gibt keine heroischen Posen, keine inszenierten Momente. Stattdessen sehen die Leser, was Anästhesisten sofort erkennen: die Choreografie der Wachsamkeit, den Rhythmus der Monitore, die unaufdringliche Führung, die den OP-Saal koordiniert.

„Wenn eine Narkose perfekt gelingt, sieht es so aus, als wäre nichts passiert“, sagt Hadzic. „Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis jahrelanger Ausbildung, Vorbereitung, Zurückhaltung und ständiger Antizipation.“

Obwohl er tief in der Anästhesiologie verwurzelt ist, Die Lebensretter Es spricht ein breiteres Publikum an. Chirurgen, Krankenschwestern, Medizinstudenten, Krankenhausleiter und Laien erhalten gleichermaßen Einblicke in einen Beruf, der die moderne Chirurgie untermauert, sich aber selten selbst erklärt.

„Für Patienten geht es in diesem Buch um Vertrauen“, fügt Hadzic hinzu. „Man trifft seinen Anästhesisten vielleicht nur für ein paar Minuten. Und dann übergibt man ihm alles: Atmung, Kreislauf, Überleben. Diese Art von Vertrauen verdient es, verstanden zu werden.“

 

Schlussendlich, Die Lebensretter Es geht nicht um Anerkennung. Es geht um Sichtbarkeit. Es geht um einen Berufsstand, der im Hintergrund arbeitet, still Verantwortung trägt und Erfolg am Ausbleiben von Katastrophen misst.

„Wenn im Raum wieder Stille einkehrt“, schreibt Hadzic, „würde man nie ahnen, was dort geschehen ist. Und wenn dem so ist, dann haben wir unsere Arbeit gut gemacht.“

Für die Anästhesisten, die diese Arbeit sofort erkennen, Hol dir dein eigenes Exemplar.