Präoperative Beurteilung - NYSORA
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Präoperative Beurteilung

Präoperative Beurteilung

Warum ist eine präoperative Untersuchung erforderlich?

Eine präoperative Untersuchung ist eine wichtige Konsultation mit Ihrem Anästhesisten vor Ihrer Operation. Diese Untersuchung sorgt für einen reibungslosen und sicheren Ablauf während Ihres Eingriffs. Während dieser Konsultation sammelt Ihr Anästhesist wichtige Informationen über Ihre Krankengeschichte, Ihren aktuellen Gesundheitszustand und alle Medikamente, die Sie einnehmen. Durch das Verständnis Ihres individuellen Gesundheitsprofils kann er den Anästhesieplan an Ihre spezifischen Bedürfnisse anpassen, Risiken minimieren und das bestmögliche Ergebnis sicherstellen. Diese Untersuchung ist auch eine Gelegenheit, alle Bedenken oder Fragen zu besprechen, die Sie möglicherweise haben, damit Sie sich hinsichtlich des Anästhesieprozesses umfassend informiert und sicher fühlen.

Die präoperative Beurteilung dient auch dazu, eventuelle Vorerkrankungen (Komorbiditäten) zu identifizieren, die während der Operation zu Komplikationen führen könnten, sei es im Hinblick auf die Anästhesie oder die postoperative Genesung. Normalerweise erfolgt diese Konsultation 2 bis 4 Wochen vor der Operation, abhängig vom Krankenhaus und dem konkreten Eingriff.

Wie bereite ich mich auf eine präoperative Untersuchung vor?

Während der Untersuchung wird Ihr Anästhesist Ihre Krankengeschichte erfragen und sich dabei auf bestimmte Bereiche konzentrieren, wie zum Beispiel:

  • Herzkreislauferkrankung: Einschließlich Bluthochdruck.
  • Atemwegserkrankung: Um eine ordnungsgemäße Atemkontrolle während der Operation sicherzustellen.
  • Körperliche Verträglichkeit: Zu den Fragen kann gehören, ob Sie über einen längeren Zeitraum in liegender Position bleiben können oder ob Sie unter chronischem Husten leiden, da diese Faktoren die Spinalanästhesie beeinflussen können.
  • Nierenkrankheit: Einschließlich aller Medikamente, die Sie einnehmen und die die Nierenfunktion beeinträchtigen könnten.
  • Endokrine Erkrankungen: Wie zum Beispiel Diabetes.

Sie werden auch nach früheren Operationen und Einzelheiten dieser Verfahren gefragt, insbesondere wenn Sie sich mehr als einmal derselben Operation unterzogen haben, da dies die verwendete Anästhesietechnik beeinflussen kann. Ihre Anästhesiegeschichte wird überprüft, einschließlich aller früheren Probleme oder Reaktionen während oder nach der Operation.

So holen Sie das Beste aus Ihrer präoperativen Untersuchung heraus:

  1. Stellen Sie eine vollständige Liste der Medikamente zusammen: Dazu gehören verschreibungspflichtige und rezeptfreie Medikamente, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel.
  2. Kennen Sie Ihre Krankengeschichte: Seien Sie bereit, über frühere Operationen, Allergien oder chronische Erkrankungen zu sprechen.
  3. Besprechen Sie Lebensgewohnheiten: Wie zum Beispiel Rauchen oder Alkoholkonsum, da diese die Narkose beeinträchtigen können.
  4. Beachten Sie etwaige Anästhesieprobleme: Wenn Sie oder ein Familienmitglied Probleme mit der Narkose hatten, bringen Sie diese Informationen mit.

Ihr Anästhesist kann auch zusätzliche Tests anordnen, wie z. B. eine Blutuntersuchung oder ein EKG, um weitere Informationen zu erhalten. Wenn Sie bei dieser Untersuchung gründlich und ehrlich sind, können Sie einen sicheren und wirksamen, auf Sie zugeschnittenen Anästhesieplan erstellen.

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