Nervenblockade – Patienteninformationen | NYSORA
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Nervenblockaden

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Was ist eine Nervenblockade?

Eine Nervenblockade ist eine Form der Regionalanästhesie, bei der ein Narkosemittel in die Nähe eines bestimmten Nervs oder einer Nervengruppe gespritzt wird, um Schmerzsignale daran zu „blockieren“, das Gehirn zu erreichen, was zu Taubheit in einem bestimmten Körperbereich führt. Ob Arm, Bein oder Gesicht – eine Nervenblockade sorgt dafür, dass der betroffene Bereich während und nach der Operation schmerzfrei bleibt. Diese Technik ist besonders nützlich für Eingriffe, die eine präzise Schmerzbehandlung erfordern, da sie Linderung verschafft, ohne den Rest des Körpers zu beeinträchtigen.

Eine Nervenblockade ist eine Form der Regionalanästhesie, bei der ein bestimmter Bereich des Körpers betäubt wird, um während und nach der Operation Schmerzlinderung zu erzielen.

Wann werden Nervenblockaden durchgeführt?

Nervenblockaden werden normalerweise vor einer Operation verabreicht, oft im präoperativen Bereich. Ein Anästhesist identifiziert sorgfältig den Nerv oder die Nervengruppe, die mit der Operationsstelle in Verbindung steht, und injiziert das Anästhetikum, um den Bereich vor Beginn des Eingriffs vollständig zu betäuben. Nervenblockaden werden häufig bei Operationen an den Gliedmaßen, wie Hand- oder Knieoperationen, sowie bei Zahn- und Gesichtsoperationen verwendet. Sie sind auch eine wirksame Option zur Behandlung postoperativer Schmerzen und bieten mehrere Tage nach dem Eingriff anhaltende Schmerzlinderung.

Sind Sie bei der Nervenblockade-Injektion wach?

Ja, die meisten Patienten sind bei einer Nervenblockade wach. Nervenblockaden werden üblicherweise vor der Operation in einem Vorbereitungsraum durchgeführt, wo der Anästhesist mithilfe von Ultraschall und anderen Techniken die zu blockierenden Nerven präzise lokalisiert.

Um die Behandlung angenehmer zu gestalten, wird die Haut zunächst mit einer kleinen Menge Lokalanästhetikum betäubt. Sie spüren möglicherweise ein kurzes Stechen durch das Betäubungsmittel, gefolgt von einem Druckgefühl oder einem leichten Kribbeln, während die Nervenblockade durchgeführt wird. Die meisten Patienten vertragen die Behandlung gut, und sie dauert in der Regel nur wenige Minuten.

In manchen Fällen erhalten Sie vor oder während der Nervenblockade ein Medikament zur Entspannung. Diese leichte Sedierung kann Ihre Angst lindern und die Behandlung angenehmer gestalten. Je nach Art und Dosierung des Sedativums können Sie sich im Anschluss schläfrig fühlen oder sich nur vage an den Eingriff erinnern.

Ihr Anästhesist wird Ihnen jeden Schritt erklären und dafür sorgen, dass Sie sich während des gesamten Eingriffs so wohl wie möglich fühlen.

Wie lange bleibt eine Nervenblockade im Körper wirksam?

Die Dauer einer Nervenblockade kann je nach Art und Menge des verwendeten Anästhetikums variieren. Im Allgemeinen können Nervenblockaden mehrere Stunden und in einigen Fällen bis zu einigen Tagen nach der Operation Schmerzlinderung verschaffen. Dies macht sie nicht nur während des Eingriffs, sondern auch zur Behandlung postoperativer Schmerzen besonders nützlich. Wenn eine längere Schmerzlinderung erforderlich ist, kann eine kontinuierliche Infusion über einen Katheter erfolgen.

Bei welchen Arten von Operationen werden Nervenblockaden üblicherweise eingesetzt?

Nervenblockaden sind besonders wirksam bei Operationen an den Extremitäten, wie Hand-, Arm-, Schulter-, Knie- oder Fußoperationen. Da Nervenblockaden eine gezielte Schmerzlinderung bewirken, sind sie ideal für Operationen, bei denen nur ein bestimmter Bereich des Körpers betäubt werden muss, ohne andere Regionen zu beeinträchtigen oder eine Vollnarkose zu erfordern.

Gibt es verschiedene Arten von Nervenblockaden?

Ja, es gibt verschiedene Arten von Nervenblockaden, je nach Operationsstelle. Eine Blockade des Plexus brachialis betäubt beispielsweise die Nerven des Arms und der Schulter, während eine Blockade des Nervus femoralis bei Operationen am Oberschenkel, Knie oder der Hüfte angewendet wird. Eine Blockade des Nervus ischiadicus wird häufig bei Fuß- und Knöcheloperationen angewendet. Ihr Anästhesist wählt die geeignete Nervenblockade basierend auf dem Bereich Ihres Körpers, an dem die Operation durchgeführt wird.

Gibt es Nebenwirkungen, Risiken oder Nachteile im Zusammenhang mit Nervenblockaden?

Nervenblockaden sind im Allgemeinen sicher, aber wie bei jedem medizinischen Eingriff sind auch sie mit Risiken verbunden. Häufige Nebenwirkungen können vorübergehende Muskelschwäche, Taubheit oder Kribbeln im betroffenen Bereich sein. Schwerwiegendere, aber seltene Komplikationen sind Infektionen, Nervenverletzungen oder Blutungen an der Injektionsstelle. In einigen Fällen kann es bei Patienten zu einer allergischen Reaktion auf das Anästhetikum kommen. Ihr Anästhesist wird Sie während des Eingriffs genau überwachen und Maßnahmen ergreifen, um etwaige Risiken zu minimieren.

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