Wir präsentieren eine Fallstudie eines 69-jährigen Patienten mit einer langen Vorgeschichte von Diabetes mellitus, der sich mit Gangrän am Fuß vorstellte und ein Wunddebridement und möglicherweise eine Amputation benötigte. Die hämodynamische Stabilität des Patienten und das Fehlen einer systemischen Infektion ermöglichten die Erwägung einer Vollnarkose. Allerdings stellte die postoperative Schmerzbehandlung aufgrund des potenziellen Bedarfs an Opioiden und der damit verbundenen Risiken eine Herausforderung dar. Um diese Risiken zu mindern, wurde der Einsatz peripherer Nervenblockaden als alternativer Ansatz untersucht. Insbesondere wurden eine Kniekehlenblockade mit 0.5 % Ropivacain und eine femorale Dreiecksblockade zur Abdeckung des Nervus saphenus durchgeführt, um eine wirksame Schmerzbehandlung zu ermöglichen und Atemwegsinstrumente, Intubation und mechanische Beatmung zu vermeiden. Dieser Fall verdeutlicht die potenziellen Vorteile von Nervenblockaden für eine anhaltende Schmerzlinderung und eine Verringerung des Bedarfs an systemischen Opioiden.
Diabetiker mit Fußgangrän benötigen häufig chirurgische Eingriffe wie Wunddebridement und Amputation. Während eine Vollnarkose für die meisten hämodynamisch stabilen Patienten eine praktikable Option ist, kann die postoperative Schmerzbehandlung aufgrund des unvermeidlichen Bedarfs an Opioiden eine Herausforderung darstellen. In diesem Artikel wird der Einsatz peripherer Nervenblockaden als alternativer Ansatz zur Schmerzbehandlung in solchen Fällen untersucht, wobei der Schwerpunkt auf einem Diabetiker mit Fußgangrän liegt.
Ein 69-jähriger Patient, 156 cm groß, 90 kg schwer, mit einer langen Vorgeschichte von Diabetes mellitus, stellte sich mit Gangrän am Fuß vor und war für eine Wundreinigung und eine mögliche Amputation vorgesehen. Der hämodynamische Status des Patienten war stabil und es wurden keine Anzeichen einer systemischen Infektion beobachtet. Zu den relevanten Medikamenten gehörten Insulin und niedermolekulares Heparin, die 48 Stunden vor dem Eingriff abgesetzt worden waren. Die Beurteilung der Atemwege ergab Mallampati-Klasse 2 (MP 2).

Bei Diabetikern mit Fußgangrän erfordert die postoperative Schmerzbehandlung ohne Nervenblockaden häufig den Einsatz von Opioiden, was mit Risiken verbunden ist. Die Implementierung standardisierter peripherer Nervenblockaden kann jedoch eine wirksame Alternative darstellen und gleichzeitig Atemwegsinstrumentierung, Intubation und mechanische Beatmung vermeiden. Durch die Durchführung einer Kniekehlenblockade mit 20 ml Ropivacain 0.5 % und einer femoralen Dreiecksblockade zur Abdeckung des Nervus saphenus mit 0.5 % Ropivacain konnte eine vollständige Schmerzbehandlung für mehr als 24 Stunden erreicht werden. Die Zugabe eines Lokalanästhetikums mit langsamer Freisetzung kann in bestimmten Fällen wirklich lebensrettend sein.

Periphere Nervenblockaden bieten einen wertvollen Ansatz zur Schmerzbehandlung bei Diabetikern mit Fußgangrän, die sich chirurgischen Eingriffen unterziehen. Durch die Nutzung von Nervenblockaden kann eine anhaltende Schmerzlinderung erreicht werden, wodurch die Abhängigkeit von systemischen Opioiden verringert und die damit verbundenen Risiken gemindert werden. Diese Fallstudie betont die potenziellen Vorteile von Nervenblockaden bei der Verbesserung der Patientenergebnisse und regt zur weiteren Erforschung dieser Techniken an.
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