Handbuch zur Anästhesie - NYSORA
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Handbuch zur Anästhesie:
Best Practices und Case Management

Dieses Handbuch ist die aktuellste Informationsquelle zu bewährten klinischen Verfahren und praktischem Fallmanagement in der Anästhesiologie. Es ist ein unverzichtbarer Leitfaden für Studierende, Assistenzärzte und erfahrene Anästhesisten, um komplexe klinische Szenarien sicher zu bewältigen.

Übersicht

Jedes Kapitel bietet praktische Einblicke und umsetzbare Protokolle, sodass dieses Buch zu Ihrem unverzichtbaren Nachschlagewerk für den täglichen klinischen Einsatz wird. Der Inhalt ist sorgfältig ausgearbeitet, um sowohl die klinische Praxis als auch die Weiterbildung von Anästhesiefachkräften zu unterstützen.
01
Über 300 Themen, die das gesamte Spektrum der Anästhesiologie abdecken.
02
Verbindet detailliertes Wissen mit schrittweiser klinischer Anleitung.
03
Zugeschnitten auf den Erfolg bei mündlichen und schriftlichen Staatsexamina.
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Über 300 Themen, die das gesamte Spektrum der Anästhesiologie abdecken.
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Verbindet detailliertes Wissen mit schrittweiser klinischer Anleitung.
03
Zugeschnitten auf den Erfolg bei mündlichen und schriftlichen Staatsexamina.

Entdecken Sie das Anästhesie-Handbuch

Alles, was Sie über Fallmanagement in der Anästhesiologie lernen oder lehren müssen.

Hauptfunktionen

In diesem Handbuch ist das gesammelte Fachwissen des engagierten Teams von NYSORA, von Mitarbeitern auf diesem Gebiet aus aller Welt und eines Bildungsausschusses zusammengefasst, der sich aus führenden Meinungsführern in den Bereichen Anästhesiologie, Schmerztherapie, Muskel-Skelett-Medizin (MSK) und Point-of-Care-Ultraschall (POCUS) zusammensetzt.
Eine Sammlung von mehr als 300 Themen 
Praktische Einblicke
Schritt-für-Schritt-Protokolle
Aktuelle Informationen für den täglichen Gebrauch
Evidenzbasierte Referenzen
Von Experten kuratierte Inhalte

Umfassende Berichterstattung

Entdecken Sie über 300 fachkundig zusammengestellte Themen der Anästhesie, die aktuelles Wissen, praktische Einblicke und klinische Leitlinien bieten und die Entscheidungsfindung in komplexen Fällen unterstützen sollen.

Ein ausführliches und dennoch praktisches Handbuch

Das Handbuch ist durchdacht strukturiert und vermittelt fundiertes Wissen sowie praktische, schrittweise klinische Anleitungen.

Vorbereitung auf die staatliche Prüfung

Zugeschnitten auf Personen, die sich auf mündliche und schriftliche Staatsexamina vorbereiten.

Aktuelle Information

Einhaltung der neuesten veröffentlichten Informationen, um sicherzustellen, dass die Leser mit den aktuellsten Standards und Praktiken in der Anästhesiologie ausgestattet sind.

Die Anästhesiologie-Fachzeitschrift:
Ein umfassender Q&A-Leitfaden

Dieses Buch ergänzt das Anästhesie-Lehrbuch mit über 1,800 sorgfältig ausgearbeiteten Fragen zu allen über 300 Themenbereichen. Zusammen mit diesem Buch stellen die beiden Autoren sicher, dass Anästhesisten über das nötige Wissen und die erforderlichen Fähigkeiten verfügen, um in ihrer Praxis erfolgreich zu sein und ihre Facharztprüfung zu bestehen.

Neueste Aktualisierungen

Neueste Aktualisierungen

Aktualisiertes Schmerzmanagement nach elektivem Kaiserschnitt unter rückenmarksnaher Anästhesie

Der geplante Kaiserschnitt zählt weltweit weiterhin zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Obwohl es sich um eine Routineoperation handelt, können die postoperativen Schmerzen erheblich sein und die Genesung der Mutter, die Säuglingspflege, den Stillerfolg, die Mobilisierung, die Schlafqualität und das allgemeine Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Unzureichend behandelte postoperative Schmerzen werden zudem mit einem erhöhten Risiko für chronische postoperative Schmerzen und Wochenbettdepressionen in Verbindung gebracht. Im Jahr 2026 veröffentlichte die PROSPECT-Arbeitsgruppe (PROcedure SPEcific Postoperative Pain Management) eine aktualisierte systematische Übersichtsarbeit und eine evidenzbasierte Leitlinie zum Schmerzmanagement nach geplantem Kaiserschnitt unter rückenmarksnaher Anästhesie. Die Übersichtsarbeit wertete 61 randomisierte kontrollierte Studien sowie zahlreiche systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen aus, um die sichersten und wirksamsten Schmerztherapiestrategien zu ermitteln. Warum ein effektives Schmerzmanagement so wichtig ist: Schmerzen nach einem Kaiserschnitt sind mehr als nur eine Frage des Wohlbefindens. Eine wirksame Schmerztherapie ist essenziell für: Frühe Mobilisierung der Mutter, verbesserte Atemfunktion, gestärkte Mutter-Kind-Bindung, erfolgreiches Stillen, reduzierten Opioidverbrauch, schnellere Genesung, höhere Patientenzufriedenheit, geringeres Risiko für chronische Schmerzen und eine niedrigere Wahrscheinlichkeit für Wochenbettdepressionen. Forscher betonten, dass unkontrollierte Schmerzen sowohl patienten- als auch gesundheitsbezogene Ergebnisse negativ beeinflussen können. Daher ist ein evidenzbasiertes Schmerzmanagement ein entscheidender Bestandteil der Geburtshilfe. Wichtigste Empfehlungen im Überblick: Die aktualisierte PROSPECT-Leitlinie empfiehlt eine multimodale Schmerztherapie. Kernempfehlungen: Paracetamol verabreichen, sofern keine Kontraindikationen bestehen. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) verabreichen, sofern keine Kontraindikationen bestehen. Nach der Entbindung 8–10 mg Dexamethason intravenös verabreichen. 50–100 µg Morphin oder 300 µg Diamorphin intrathekal anwenden. Postoperativ regelmäßig Paracetamol und NSAR verabreichen. Opioide primär als Bedarfsmedikation einsetzen. Regionalanästhesieverfahren sollten in Betracht gezogen werden, wenn keine neuraxialen Opioide eingesetzt werden. Chirurgische Verfahren mit geringeren postoperativen Schmerzen sind zu bevorzugen. Die Rolle neuraxialer Opioide: Intrathekales Morphin gilt weiterhin als Goldstandard. Die Leitlinie empfiehlt nachdrücklich intrathekales Morphin in Dosen zwischen 50 und 100 Mikrogramm. Studien ergaben, dass höhere Dosen die Schmerzkontrolle nicht signifikant verbesserten, aber Nebenwirkungen wie Juckreiz und Übelkeit verstärkten.

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Jenseits von postduralen Punktionskopfschmerzen

Postpartale Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten neurologischen Beschwerden nach der Geburt. Fast 40 % der Wöchnerinnen entwickeln in der frühen Wochenbettphase Kopfschmerzen. Viele davon sind harmlose primäre Kopfschmerzen wie Migräne oder Spannungskopfschmerzen, doch ein erheblicher Anteil sind sekundäre Kopfschmerzen, die durch potenziell lebensbedrohliche Erkrankungen verursacht werden. Ein neuer Übersichtsartikel, veröffentlicht in Current Opinion in Anesthesiology, unterstreicht die Wichtigkeit, seltene, aber gefährliche postpartale Kopfschmerzsyndrome zu erkennen, die postpunktionellen Kopfschmerzen (PDPH) oder Präeklampsie ähneln können. Zu diesen seltenen Erkrankungen gehören: Zerebrale Sinusvenenthrombose (CVST), posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES), reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS), Hypophysenapoplexie, Subduralhämatom, Subarachnoidalblutung, intrakranielle Tumoren und lymphozytäre Hypophysitis. Der Artikel betont, dass eine verzögerte Diagnose weiterhin häufig vorkommt, da postpartale Müdigkeit, hormonelle Schwankungen, Schlafmangel und Stress Warnzeichen verschleiern können. Zerebrale Sinusvenenthrombose (CVST): Was ist CVST? CVST ist eine Form des Schlaganfalls, die durch eine Thrombose in den zerebralen Venensinus verursacht wird. Die Verstopfung beeinträchtigt den venösen Abfluss aus dem Gehirn und erhöht den intrakraniellen Venendruck. Schwangerschaft und Wochenbett erhöhen das Risiko aufgrund der mit der Geburt verbundenen Thromboseneigung deutlich. Etwa 20 % der CVST-Fälle treten während der Schwangerschaft oder im Wochenbett auf. Symptome Patienten können entwickeln: Starke Kopfschmerzen Fokale neurologische Ausfälle Krampfanfälle Bewusstseinsstörungen Sehstörungen Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist das lageabhängige Verhalten im Gegensatz zu postpunktionellen Kopfschmerzen (PDPH): CVST-Kopfschmerzen verschlimmern sich oft im Liegen, PDPH-Kopfschmerzen typischerweise im Stehen. Diagnose Bevorzugte Bildgebungsverfahren sind: Magnetresonanz-Venographie (MRV) CT-Venographie in ausgewählten Fällen. Behandlung Die Behandlung umfasst in der Regel: Systemische Antikoagulation Neurologische Überwachung Gelegentlich Thrombektomie oder Thrombolyse Eine frühzeitige Erkennung verbessert die Prognose erheblich. Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) PRES ist durch ein vasogenes Hirnödem gekennzeichnet, das insbesondere die hinteren Hirnregionen betrifft. Die Erkrankung ist stark assoziiert mit: Schwerer Hypertonie Präeklampsie Eklampsie HELLP-Syndrom Studien legen nahe, dass fast alle Patientinnen mit eklamptischen Krampfanfällen radiologische Anzeichen von PRES aufweisen. Klinische Merkmale Häufige Manifestationen sind: Kopfschmerzen Sehstörungen […]

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Aktualisiertes Schmerzmanagement nach elektivem Kaiserschnitt unter rückenmarksnaher Anästhesie

Der geplante Kaiserschnitt zählt weltweit weiterhin zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Obwohl es sich um eine Routineoperation handelt, können die postoperativen Schmerzen erheblich sein und die Genesung der Mutter, die Säuglingspflege, den Stillerfolg, die Mobilisierung, die Schlafqualität und das allgemeine Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Unzureichend behandelte postoperative Schmerzen werden zudem mit einem erhöhten Risiko für chronische postoperative Schmerzen und Wochenbettdepressionen in Verbindung gebracht. Im Jahr 2026 veröffentlichte die PROSPECT-Arbeitsgruppe (PROcedure SPEcific Postoperative Pain Management) eine aktualisierte systematische Übersichtsarbeit und eine evidenzbasierte Leitlinie zum Schmerzmanagement nach geplantem Kaiserschnitt unter rückenmarksnaher Anästhesie. Die Übersichtsarbeit wertete 61 randomisierte kontrollierte Studien sowie zahlreiche systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen aus, um die sichersten und wirksamsten Schmerztherapiestrategien zu ermitteln. Warum ein effektives Schmerzmanagement so wichtig ist: Schmerzen nach einem Kaiserschnitt sind mehr als nur eine Frage des Wohlbefindens. Eine wirksame Schmerztherapie ist essenziell für: Frühe Mobilisierung der Mutter, verbesserte Atemfunktion, gestärkte Mutter-Kind-Bindung, erfolgreiches Stillen, reduzierten Opioidverbrauch, schnellere Genesung, höhere Patientenzufriedenheit, geringeres Risiko für chronische Schmerzen und eine niedrigere Wahrscheinlichkeit für Wochenbettdepressionen. Forscher betonten, dass unkontrollierte Schmerzen sowohl patienten- als auch gesundheitsbezogene Ergebnisse negativ beeinflussen können. Daher ist ein evidenzbasiertes Schmerzmanagement ein entscheidender Bestandteil der Geburtshilfe. Wichtigste Empfehlungen im Überblick: Die aktualisierte PROSPECT-Leitlinie empfiehlt eine multimodale Schmerztherapie. Kernempfehlungen: Paracetamol verabreichen, sofern keine Kontraindikationen bestehen. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) verabreichen, sofern keine Kontraindikationen bestehen. Nach der Entbindung 8–10 mg Dexamethason intravenös verabreichen. 50–100 µg Morphin oder 300 µg Diamorphin intrathekal anwenden. Postoperativ regelmäßig Paracetamol und NSAR verabreichen. Opioide primär als Bedarfsmedikation einsetzen. Regionalanästhesieverfahren sollten in Betracht gezogen werden, wenn keine neuraxialen Opioide eingesetzt werden. Chirurgische Verfahren mit geringeren postoperativen Schmerzen sind zu bevorzugen. Die Rolle neuraxialer Opioide: Intrathekales Morphin gilt weiterhin als Goldstandard. Die Leitlinie empfiehlt nachdrücklich intrathekales Morphin in Dosen zwischen 50 und 100 Mikrogramm. Studien ergaben, dass höhere Dosen die Schmerzkontrolle nicht signifikant verbesserten, aber Nebenwirkungen wie Juckreiz und Übelkeit verstärkten.

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Jenseits von postduralen Punktionskopfschmerzen

Postpartale Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten neurologischen Beschwerden nach der Geburt. Fast 40 % der Wöchnerinnen entwickeln in der frühen Wochenbettphase Kopfschmerzen. Viele davon sind harmlose primäre Kopfschmerzen wie Migräne oder Spannungskopfschmerzen, doch ein erheblicher Anteil sind sekundäre Kopfschmerzen, die durch potenziell lebensbedrohliche Erkrankungen verursacht werden. Ein neuer Übersichtsartikel, veröffentlicht in Current Opinion in Anesthesiology, unterstreicht die Wichtigkeit, seltene, aber gefährliche postpartale Kopfschmerzsyndrome zu erkennen, die postpunktionellen Kopfschmerzen (PDPH) oder Präeklampsie ähneln können. Zu diesen seltenen Erkrankungen gehören: Zerebrale Sinusvenenthrombose (CVST), posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES), reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS), Hypophysenapoplexie, Subduralhämatom, Subarachnoidalblutung, intrakranielle Tumoren und lymphozytäre Hypophysitis. Der Artikel betont, dass eine verzögerte Diagnose weiterhin häufig vorkommt, da postpartale Müdigkeit, hormonelle Schwankungen, Schlafmangel und Stress Warnzeichen verschleiern können. Zerebrale Sinusvenenthrombose (CVST): Was ist CVST? CVST ist eine Form des Schlaganfalls, die durch eine Thrombose in den zerebralen Venensinus verursacht wird. Die Verstopfung beeinträchtigt den venösen Abfluss aus dem Gehirn und erhöht den intrakraniellen Venendruck. Schwangerschaft und Wochenbett erhöhen das Risiko aufgrund der mit der Geburt verbundenen Thromboseneigung deutlich. Etwa 20 % der CVST-Fälle treten während der Schwangerschaft oder im Wochenbett auf. Symptome Patienten können entwickeln: Starke Kopfschmerzen Fokale neurologische Ausfälle Krampfanfälle Bewusstseinsstörungen Sehstörungen Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist das lageabhängige Verhalten im Gegensatz zu postpunktionellen Kopfschmerzen (PDPH): CVST-Kopfschmerzen verschlimmern sich oft im Liegen, PDPH-Kopfschmerzen typischerweise im Stehen. Diagnose Bevorzugte Bildgebungsverfahren sind: Magnetresonanz-Venographie (MRV) CT-Venographie in ausgewählten Fällen. Behandlung Die Behandlung umfasst in der Regel: Systemische Antikoagulation Neurologische Überwachung Gelegentlich Thrombektomie oder Thrombolyse Eine frühzeitige Erkennung verbessert die Prognose erheblich. Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) PRES ist durch ein vasogenes Hirnödem gekennzeichnet, das insbesondere die hinteren Hirnregionen betrifft. Die Erkrankung ist stark assoziiert mit: Schwerer Hypertonie Präeklampsie Eklampsie HELLP-Syndrom Studien legen nahe, dass fast alle Patientinnen mit eklamptischen Krampfanfällen radiologische Anzeichen von PRES aufweisen. Klinische Merkmale Häufige Manifestationen sind: Kopfschmerzen Sehstörungen […]

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Unsere Mission bei NYSORA ist es, die Anästhesie durch Bildung voranzubringen. Das „Anästhesiehandbuch: Best Practices und Fallmanagement“ ist mehr als nur ein Buch; es ist ein zentrales Lehrmittel, das von NYSORAs Spitzenexpertenteam geschrieben und überprüft wurde und ein unübertroffenes Maß an Präzision und Fachwissen garantiert.
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Das Anästhesiologie-Handbuch bietet über 300 Themen, um Kliniker bei der perioperativen Anästhesieführung verschiedener Patienten zu unterstützen.